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Konzerte 2018

Sonnenberger Advent Magnificat 2018

Europa Cantat Lettland 2018

Zum XX. Festival Europa Cantat, einem der weltweit renommiertesten seiner Art, trafen sich Ende Juli – Anfang August im estnischen Tallinn mehr als 70 namhafte Chöre, darunter die Crème de la Crème aus 50 Nationen zu Konzerten, Workshops, Ateliers und zum Erfahrungsaustausch. Mit von der Partie auch Chorleiter Holger Wittgen mit Sängerinnen und Sängern der unter dem Dach von Vokalmusik Wiesbaden zusammengeschlossenen Ensembles Männer-Kammerchor Sonnenberg und Frauenvokalensemble arSoni Wiesbaden.

Nationale Jugendchöre des Gastgeberlandes sowie aus Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien, China, der Schweiz und der Inneren Mongolei gaben diesem Festival ebenso ein besonderes Gepräge wie von älteren Semestern dominierte Ensembles. Musikalisch-inhaltlich war das Angebot dementsprechend weltumspannend.

Auf Wunsch der Festivalleitung präsentierte Vokalmusik Wiesbaden „Romantik aus Deutschland sowie Volkslied klassisch und modern“. Das bei Open-Air-Konzerten auf dem historischen Rathausplatz und dem lauschigen Innenhof des Museums für Angewandte Kunst und einem ebenso gut besuchten Chor-zu-Chor-Singen mit dem taiwanesischen „Feng Yo Chorus“ im altehrwürdigen „Hopners House“.

Bei der Gelegenheit ließ es sich der Vizepräsident und Musikchef der Dachorganisation „European Choral Association – Europa Cantat“ Jan Schumacher nicht nehmen, dem Publikum seine Wiesbadener Freundinnen und Freunde mit launigen Worten anzukündigen. Ebenso bemerkenswert das Finale. Beim abschließenden Gruppenfoto fand sich spontan ein deutsch-chinesischer Chor zusammen und sang in einer modernen Fassung das Volkslied „Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald“ mal lateinamerikanisch rhythmisiert.

Wie bei allen Open-Air-Konzerten auf verschiedenen Bühnen und bei Chor-zu-Chor-Singen trafen sehr unterschiedliche Kulturkreise und musikalische Genres aufeinander, wurde für Akteure wie für das begeisterte Publikum die weltumspannende Faszination der Chormusik deutlich. Darüber hinaus fand sich zu allen Tageszeiten auf Straßen, Plätzen, in Parks und Restaurants der malerischen Altstadt Tallinns Jung und Alt zusammen, um aus dem Stegreif gemeinsam zu singen. Je nach persönlicher Neigung besuchten Dirigenten, Sängerinnen und Sänger an den Vormittagen verschieden thematisierte Workshops und an den Abenden mustergültige Konzerte der weltweit angesagtesten Ensembles. Auch hier wieder war die ganze Bandbreite alter, klassischer und neuester Chormusik erlebbar.

Da Vokalmusik Wiesbaden seit den 1980ziger Jahren rege am internationalen Kulturaustausch teilnimmt, was dem Sonnenberger Männer-Kammerchor bereits 1993 den Wiesbadener Kulturpreis eintrug, gab es viele Wiedersehen und Begegnungen am Rande des Geschehens. Das sowohl mit Komponisten, Dirigenten und Sängern, die man bereits von Gemeinschaftskonzerten im heimischen Kaisersaal kannte als auch mit Gallionsfiguren der Szene. Wie u.a. Bob Chilkott und Jeremy Jackmann, ehemals Mitglieder der legendären Kings Singers, die in Tallinn Workshops leiteten.

Einhellige Meinung der Wiesbadener Reisegruppe: „Ganz großes Kino“ verbunden mit der Aussage, auch am XXI. Festival Europa Cantat 2021 im slowenischen Ljubljana teilnehmen zu wollen und der Hoffnung, auch dann wieder von der Hessischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Ortsbeirat Sonnenberg finanzielle Förderung zu erfahren.

Europa Cantat Lettland 2018

Zum XX. Festival Europa Cantat, einem der weltweit renommiertesten seiner Art, trafen sich Ende Juli – Anfang August im estnischen Tallinn mehr als 70 namhafte Chöre, darunter die Crème de la Crème aus 50 Nationen zu Konzerten, Workshops, Ateliers und zum Erfahrungsaustausch. Mit von der Partie auch Chorleiter Holger Wittgen mit Sängerinnen und Sängern der unter dem Dach von Vokalmusik Wiesbaden zusammengeschlossenen Ensembles Männer-Kammerchor Sonnenberg und Frauenvokalensemble arSoni Wiesbaden.

Nationale Jugendchöre des Gastgeberlandes sowie aus Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien, China, der Schweiz und der Inneren Mongolei gaben diesem Festival ebenso ein besonderes Gepräge wie von älteren Semestern dominierte Ensembles. Musikalisch-inhaltlich war das Angebot dementsprechend weltumspannend.

Auf Wunsch der Festivalleitung präsentierte Vokalmusik Wiesbaden „Romantik aus Deutschland sowie Volkslied klassisch und modern“. Das bei Open-Air-Konzerten auf dem historischen Rathausplatz und dem lauschigen Innenhof des Museums für Angewandte Kunst und einem ebenso gut besuchten Chor-zu-Chor-Singen mit dem taiwanesischen „Feng Yo Chorus“ im altehrwürdigen „Hopners House“.

Bei der Gelegenheit ließ es sich der Vizepräsident und Musikchef der Dachorganisation „European Choral Association – Europa Cantat“ Jan Schumacher nicht nehmen, dem Publikum seine Wiesbadener Freundinnen und Freunde mit launigen Worten anzukündigen. Ebenso bemerkenswert das Finale. Beim abschließenden Gruppenfoto fand sich spontan ein deutsch-chinesischer Chor zusammen und sang in einer modernen Fassung das Volkslied „Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald“ mal lateinamerikanisch rhythmisiert.

Wie bei allen Open-Air-Konzerten auf verschiedenen Bühnen und bei Chor-zu-Chor-Singen trafen sehr unterschiedliche Kulturkreise und musikalische Genres aufeinander, wurde für Akteure wie für das begeisterte Publikum die weltumspannende Faszination der Chormusik deutlich. Darüber hinaus fand sich zu allen Tageszeiten auf Straßen, Plätzen, in Parks und Restaurants der malerischen Altstadt Tallinns Jung und Alt zusammen, um aus dem Stegreif gemeinsam zu singen. Je nach persönlicher Neigung besuchten Dirigenten, Sängerinnen und Sänger an den Vormittagen verschieden thematisierte Workshops und an den Abenden mustergültige Konzerte der weltweit angesagtesten Ensembles. Auch hier wieder war die ganze Bandbreite alter, klassischer und neuester Chormusik erlebbar.

Da Vokalmusik Wiesbaden seit den 1980ziger Jahren rege am internationalen Kulturaustausch teilnimmt, was dem Sonnenberger Männer-Kammerchor bereits 1993 den Wiesbadener Kulturpreis eintrug, gab es viele Wiedersehen und Begegnungen am Rande des Geschehens. Das sowohl mit Komponisten, Dirigenten und Sängern, die man bereits von Gemeinschaftskonzerten im heimischen Kaisersaal kannte als auch mit Gallionsfiguren der Szene. Wie u.a. Bob Chilkott und Jeremy Jackmann, ehemals Mitglieder der legendären Kings Singers, die in Tallinn Workshops leiteten.

Einhellige Meinung der Wiesbadener Reisegruppe: „Ganz großes Kino“ verbunden mit der Aussage, auch am XXI. Festival Europa Cantat 2021 im slowenischen Ljubljana teilnehmen zu wollen und der Hoffnung, auch dann wieder von der Hessischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Ortsbeirat Sonnenberg finanzielle Förderung zu erfahren.

Die unter dem Dach von Vokalmusik Wiesbaden e.V. zusammengeschlossenen Ensembles Männer-Kammerchor Sonnenberg und arSoni Wiesbaden konnten vor Monatsfrist im estnischen Tallinn beim XX. Festival Europa Cantat das internationale Fachpublikum mit dem Genre „Romantik und Volkslied in alten und neuen Sätzen aus Deutschland“ überzeugen.



In der vergangenen Woche nun gestalteten die beiden unter der Leitung von Holger Wittgen stehenden Chöre in der altehrwürdigen Thalkirche in Sonnenberg eine dem Muster der Lübecker Organisten Franz Tunder (1614 – 1667) und Dietrich Buxtehude (1638 – 1707) nachempfundene „Geistliche Abendmusik“.

Es war dies der 15. Beitrag in Folge der Vokalmusik Wiesbaden zu den Kulturtagen Sonnenberg mit jeweils verschiedenen Formaten und musikalischen Inhalten. Mit von der Partie war ein weiteres Mal Andreas Karthäuser (Orgel und Klavier). Einen besonderen Akzent setzte der als Ehrengast anwesende Oberbürgermeister Sven Gerich. Statt eines Grußwortes brachte sich Sven Gerich mit einer auch inhaltlich bemerkenswerten Bibellesung in eine besinnliche Stunde mit geistlicher Musik verschiedener Epochen und Genres ein.

Der Oberbürgermeister las aus der allgemein verständlichen Übersetzung der „VOLX-Bibel, 3.0-reloaded“ die Verse 1 – 17 aus dem dritten Kapitel des Johannes-Evangeliums: „Wie kriegt man ein Ticket für das Land, wo Gott das Sagen hat? Ein Bibelwort, das aus einem nächtlichen Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus herrührt. Ein Kurzform-Glaubensbekenntnis, eine Art Evangelium im Evangelium.

Den musikalischen Rahmen bildeten Orgelwerke von Franz Tunder, Dietrich Buxtehude und Johann Gottfried Walther (1684 – 1748). Innerhalb dessen sangen die beiden Ensembles in variierenden Besetzungen Werke für Frauenchor, Männerchor und gemischten Chor. Hier spannte sich der Bogen von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) bis Bob Chilcott (* 1955) und Alwin M. Schronen (* 1965). Bob Chillcott war man zuletzt bei einem Workshop innerhalb des eingangs erwähnten Festivals begegnet. Bei Alwin M. Schronen hatte man 2015 die Vertonung des „Wessobrunner Gebets“ in Auftrag gegeben und im Rahmen des 150jährigen Jubiläums des Männer-Kammerchores Sonnenberg in Anwesenheit des Komponisten im Kurhaus Wiesbaden uraufgeführt.

Beide Chöre sangen in Form der Missa Brevis Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei aus der Feder verschiedener Zeitgenossen, von Mendelssohn mit „O lux beata trinitas“ einen Text aus dem 13. Jahrhundert und von Schronen mit „Veni Creator Spiritus“ einem dem Mainzer Erzbischof Rhabanus Maurus zugeschriebenen Hymnus aus dem 9. Jahrhundert. Als gregorianischer Wechselgesang erklang der Psalm 139 „Herr Du erforscht mich“. Sehr vertraut, das von arSoni gesungene Engelsterzett aus „Elias“ von Mendelssohn. Mit der Bibellesung korrespondierte die Komposition „God so loved the world“ von Bob Chilcott. Das Sopransolo sang Kirsten Körner. Die Geschichten des Neuen Testaments wurden in der Musiksprache der Spirituals erzählt. Das Publikum – man könnte auch sagen die Gemeinde - wurde bei dem populären Choral „Da berühren sich Himmel und Erde“ von Christoph Lehmann (*1947) und bei einem Kanon auf einen Text des vor 200 Jahren im Hamm an der Sieg geborenen Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen ins Musikgeschehen einbezogen.

Den abschließenden Segenszuspruch sang arSoni in der gewohnten Form des aronitischen Segens in der von John Rutter (* 1945) vertonten englischen Version „The Lord bless you und keep you“. Eine liturgisch wie musikalisch in sich stimmige „Geistliche Abendmusik“ fand ihren Ausklang mit dem Orgelchoral „Es ist das Heil uns kommen her“ von Johann Gottfried Walther.

Besucherinnen und Besucher aus nah und fern spendenden den Mitwirkenden einen herzlichen Schlussapplaus.

Abendmusik 2018

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